Hintergrund
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19.10.2014 | M. Grimm
Eine abermals verpasste Chance?
Manchmal muss man auch engagiert eine Gelegenheit ergeifen....
Sicherlich können sich noch viele an die Wochen erinnern als Mäzen Dietmar Hopp einen Standort für das neue Stadion der TSG 1899 Hoffenheim suchte. Lebhaft ist hier auch der Streit mit den Wild-Werken im Gedächtnis haften geblieben und der damit verbunden Entscheidung nicht in Eppelheim sondern in Sinsheim die neue Heimat zu finden. Doch war nicht auch Wiesloch-Walldorf im Gespräch? War hier nicht das Angebot von Herrn Hopp dass die Stadt nur die Planungsrate für die Erschließung übernehmen müsste? Gab es nicht gegen genau diese Mini-Investiton Widerstand, da man dachte wenn dieser schon Millionen für das Stadion und die Infraktsuktur bereitstellt dann könne er auch die Planungsrate der Stadt übernehmen? Es ist müßig über die letztendlichen Gründe zu spekulieren die nach Sinsheim führten - aber wäre es für Wiesloch, dessen finanzielle Lage nicht wirklich rosig ist, ein "lohnendes Geschäft" gewesen? Laut einer aktuellen EBS-Studie JA! Lesen sie mehr dazu auf der folgende Seite. 
 
Wiesloch -
Um es kurz zu machen - was sind die Ergebnisse dieser EBS Studie?
 
"Allein in der Saison 2011/2012 schaffte der Club eine steuerliche Wertschöpfung in der Höhe von 3,6 Mio. Euro, denen laufende Kosten in den Städten Sinsheim und Zuzenhausen in der Höhe von 0,5 Mio. Euro gegenüber standen. Somit generiert die TSG 1899 Hoffenheim etwa siebenmal mehr Einnahmen als Kosten für die öffentliche Hand."
 
Allein diese Zahl sollte jedem Wieslocher Bürger die Tränen in die Augen treiben. Mit einem Gewinn für die Städte Sinsheim und Zuzenhausen von 3,1 Mio Euro jährlich zahlt sich die Ansiedlung dieses Gewerbes mehr als aus. Stellen Sie sich einfach mal vor, dass innerhalb von 5-7 Jahren eine neue Gemeinschaftsschule in Wiesloch aus der Stadtkasse sich potenziel bezahlt hätte! Ich will hier gar nicht über Schuldentilgung etc reden und dem damit freiwerdenden Investitionspotenzials....  
 
Um nicht den Finger weiter in die Wunde zu legen, habe ich einfach einmal ein paar zusätzliche Fakten zusammengefasst, zu denen sich jeder herzlich gerne eine Meinung bilden darf:
  • "125 Vollzeitkräfte (220 Vollzeitarbeitskräfte bei der Hinzunahme von indirekten Dienstleistungen)" -> einer der größten Arbeitgeber in der Sinsheimer Region!
  • "Von den insgesamt 6,6 Mio. Euro Ausgaben werden 35 Prozent in Sinsheim und 77 Prozent in der Metropolregion getätigt." -> Der regionale Handel profitiert! 
  • "Insgesamt summieren sich die jährlichen Einnahmen für Sinsheimer Geschäfte auf 14,3 Mio. Euro und 2,1 Mio. Euro für die Metropolregion"
Zahlen die für sich selbst sprechen. Wiesloch und Walldorf hätte sich glücklich schätzen können dieses Gewerbe hier ansiedeln zu können. 

Und das hätte sich wie sie sich sicherlich vorstellen können auch äußerst postive Impulse auf die Stadtentwicklung in Baiertal gehabt. Investitionen und Instandhaltungen lassen sich mit Kapital das man erwirtschaftet hat eben viel besser tätigen. 
 
Markus Grimm

Quellen: EBS in der ZeitEBS direkt

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